Listenkandidatin aus Baden-Württemberg fordert Legalisierung von fiktiver Kinderpornographie

Lisa Collins, ehemalige stellvertretende Vorsitzende im KV Ulm und Platz 9 auf der Landesliste Baden-Württemberg zur Bundestagswahl 2013, befasst sich in ihrem Blog mit Pädophilie. In ihrem letzten Post zum Thema fordert sie die Legalisierung fiktivier Darstellungen von Kinderpornographie:

Fiktive sexuelle Darstellungen von Kindern sind verboten und das finde ich falsch. Wenn jemand pädophile Neigungen hat und sich derartiger (fiktiver!) Bilder zur Befriedigung seiner Lust bedienen will: Whatever floats your boat. Solange dabei niemand zu Schaden kommt und verletzt wird, ist das meines Erachtens nach legitim.


Kommentare

42 Kommentare zu Listenkandidatin aus Baden-Württemberg fordert Legalisierung von fiktiver Kinderpornographie

  1. Lisa meinte am

    o/

  2. Stefan meinte am

    Ganz toll, worum sich die Piraten alles kümmern!

  3. eigensinn83 meinte am

    Der einzige (aber IN JEDEM FALL HINREICHENDE) Grund, gegen Kinderpornographie einzutreten ist, wenn dadurch Kinder zu Schaden kommen bzw. zu Schaden gekommen sind, also um Menschen- und Bürgerrechte realer, natürlicher Personen zu schützen.

    Hingegen könnte ein Verbot von fiktiver (im GEGENSATZ zu realer) Kinderpornographie – insbesondere durch die amerikanisch beeinflussten Kategorien (einerseits: was ein Kind konstituiert und andererseits: was Pornographie konstituiert), die von der EU verwendet werden – dazu führen, dass Menschen- und Bürgerrechte von Urhebern eingeschränkt werden, OHNE DASS dabei ein anderes gleich- oder höherwertiges Rechtsgut geschützt wird!

    Ich finde es sehr schade, dass manche Leute womöglich den Unterschied zwischen “fiktiv” und “real” nicht gerade auf die Schiene kriegen… :/

    PS: Ich gehe davon aus, dass ich hier keinen extra-Disclaimer hinsetzen muss, dass ich JEGLICHE Gewalt gegen und JEGLICHEN Missbrauch von Kindern ablehne (und dass Leute, die sich der Gefahr ausgesetzt sehen, selbst zum Täter zu werden, in Therapie gehören), oder?!
    Danke.
    -__o

  4. Lisa meinte am

    Nein, lieber Stefan. Nicht “die Piraten”, sondern ich :-) Das ist ein Unterschied. Die Piraten sind 35k, ich bin eine Person, der das Thema am Herzen liegt.

  5. zweckie meinte am

    Erstaunlich, mit welchem Gespür man Wählerstimmen sammeln kann. Dass Frau Collins in ihrem Blog ihre eigenen traumatischen Erlebnisse aufzuarbeiten scheint, ist ja in Ordnung. Aber als Kandidatin einer Partei, der vorgeworfen wird, keine Themen zu haben, mal wieder ausgerechnet wie Falkvinge dieses Thema durchzukauen, wird sicher vieles bewirken, aber nicht, dass die Partei aus ihrem Umfragetief herauskommt. Natürlich ist das jetzt wieder das große bei den Piraten so beliebte “Free Speech”- und “keine Zensur”-Topic. Aber: Muss das sein? Ja? Ist das ein Thema, dass jetzt unbedingt in diesem Rahmen gelöst werden muss?

    Ich werde keine Partei wählen, die sich ausgerechnet für solche Randthemen stark macht.

  6. Randalf meinte am

    Diese Einstellung ist gar nicht so selten und insbesondere nichts piratenspezifisches. Der Gedanke dahinter: Wenn dabei überhaupt kein Mensch (bzw., um die Grenze zur Sodomie abzusichern, kein Lebewesen) zu schaden kommt, warum ist es dann verboten? Tatsächlich gibt es die Vermutung, dass jemand, der seine Neigungen auf diese Weise befriedigt, eher nicht dazu neigt, sie auch in der Wirklichkeit auszuleben. Ich finde es durchaus legitim, dieses Thema ernsthaft zu diskutieren und halte es für alles andere als “Popcorn”.

  7. Ali Bumbali meinte am

    Tja, wenn einem die Bildung fehlt, wie das anscheinend bei manchem Kommentator der Fall ist, dann hat man sich noch nie mit dem Thema “Moralgesetzgebung” befasst. Fiktive KiPo-Darstellungen sind ein klassischer Fall. Genauso wie Inzest, gegen dessen Verbot sich die Piraten einsetzen… wir sehen also: sie lehnen Moralgesetzgebung manchmal ab. Wieso also nicht konsequent sein und das durchziehen? Moment… das würde ja heißen, die Piraten wären ultralibertär? Dabei sind sie doch laut Schlömer und Co. sozialliberal. Gut, jetzt weiß ich’s: das sind wieder nur Partikularinteressen, die befriedigt werden wollen.

  8. Stefan meinte am

    Lisa, Du willst in den Bundestag. Einer Person mit Überzeugungen wie den Deinen würde ich niemals politische Macht verleihen wollen. Du lieferst mir einen Grund mehr, die Piraten nicht zu wählen.

  9. Lisa meinte am

    @zweckie:
    “Lisa” bitte, nicht “Frau Collins”, ich werde ungern gesiezt :)

    Um Wählerstimmen geht es hier nicht. Das ist meine persönliche Seite auf der ich über Themen schreibe die mir wichtig sind. Das ist so ein Thema.

    Falkvinge ist an das Thema vollkommen anders rangegangen als ich, da für Falkvinge ein generelles Verbot (auch von dokumentiertem Missbrauch) indiskutabel ist, was ich völlig anders sehe.

    Nein, Pädophilie und Kindesmissbrauch sind de facto keine Randthemen, so leid mir das tut. Es sind bittere Erfahrungen die ein nicht unerheblich großer Teil unserer Gesellschaft macht – auf der einen Seite oder der anderen.

  10. Randalf meinte am

    @Stefan, ich habe mir gerade auch die dem oben zitierten Artikel vorhergehenden Beiträge in Lisas Blog durchgelesen. Wenn man die Forderung in den Kontext sieht, in dem Sie aufgestellt ist, dann macht das einen ganz anderen Eindruck als “Ieeeeh, die Piraten sind für Kinderficker!!!”. Bitte lies dir auch die anderen Beiträge durch.

    @Lisa: Lass dich bitte nicht von Leuten wie Stefan, eigensinn oder Zweckie beeinflussen. Sicher, das ist kein populäres Thema, mit dem man Stimmen fangen kann; aber die Piraten haben sich ja auch gegründet, um eben nicht nur der etablierten Politik nachzurennen, sondern Themen mit Sachkenntnis und Argumenten statt mit purem Populismus zu behandeln.

  11. Stefan meinte am

    Randalf, Sachkenntnis zum Thema Pädophile spreche ich Lisa ab. Sie hat eine Meinung, die sie mit nur dünnen Argumenten unterfüttert. Anders gesagt: Sie äußert sich zum Thema ohne jede Ahnung, sondern nur mit Vermutungen. Darum geht es mir aber nicht, sondern um das politische Gespür der Piratenpartei und ihrer Mitglieder für Themen. Sie haben keines. Mehr wollte ich gar nicht mit meinem ursprünglichen Kommentar zum Ausdruck bringen.

  12. Lisa meinte am

    So, und nochmal:

    Es sind mittlerweile 6 Artikel zum Thema, es würde nicht schaden, die auch alle zu lesen um sich eine Meinung zu bilden: https://alyama.wordpress.com/category/padophilie/

    @Stefan: Wenn du das so siehst, dann werde ich dich nicht von deiner Meinung abbringen. Ich möchte nicht, dass du mich in den Bundestag wählst, sondern die Person, von der du glaubst dass sie deine Meinung vertreten kann. Wenn ich das nicht bin, bin ich es nicht.

    @Randalf: Danke dir!

  13. egal meinte am

    @Lisa: Du kannst nicht “das ist meiner persönliche Meinung und deswegen nicht politisch” sagen. Es ist egal, ob das dein privater Blog ist oder nicht. Es sind Äußerungen einer (vermeintlich) politischen Person und sie stehen auch im Kontext deines politischen Wirkens.

  14. frosch03 meinte am

    ich hab eben die genannte “schweizer studie” [1] zum Thema mal quer gelesen (danke für die links)

    Mir sind dabei zwei Punkte aufgefallen:
    * Zum einen ist die Anzahl der untersuchten Personen (231 verurteilte schweizer konsumenten illegaler pornographie) sehr klein. Daraus lässt sich IMHO nicht auf unsere Gesellschaft schließen.
    * Zum anderen bemängeln die Autoren selber, dass es in diesem Bereich so gut wie keine Forschung gibt.

    Ich fände es durchaus nützlich, wenn dieses Gebiet stärker beforscht wird. Allerdings halte ich es noch für viel zu früh, um darüber abschließende Urteile zu fällen (und diese dann wohl möglich auch in Gesetzen fest zu gießen).

    [1] http://www.biomedcentral.com/content/pdf/1471-244x-9-43.pdf

  15. Lisa meinte am

    @Stefan: Sachkenntnis ist vorhanden ;-) Ich bespreche das mit dir auch gerne detaillierter, wenn du möchtest auch per Email.

    @Frosch: Man kann durch einen Blick in Länder die das lockerer regeln als wir durchaus auch eine Idee bekommen, in welche Richtung es geht.

  16. nico meinte am

    Fiktive Darstellungen von Mord und Totschlag gelten unter den Bezeichnungen “Horror” und “Splatter” seit Jahrzehnten als gesellschaftsfähige Unterhaltungsmedien. Außer Pädophilie darf, so weit ich das erkenne, alles was in der Realität strafbar wäre, fiktiv dargestellt werden.

  17. unfassbar meinte am

    Man möge sich mal Vorstellen Fr. Merkel hätte sowas auf ihrem Blog stehen. Also kommt mir nicht mit der Begründung: Das ist nur meine private Meinung und überhaupt nicht politisch!

  18. Lisa meinte am

    Klar ist das politisch. Aber es ist _meine_ Aussage, nicht die _der Piraten_, weil _die Piraten_ 35.000 sind.

  19. Klischeepunk meinte am

    * Zum einen ist die Anzahl der untersuchten Personen (231 verurteilte schweizer konsumenten illegaler pornographie) sehr klein. Daraus lässt sich IMHO nicht auf unsere Gesellschaft schließen.
    <- Richtig. Wir brauchen also erstmal um eine entsprechende, fehlerbereinigte, blablubb Studie zu erhalten erstmal mehr knackis (die mitmachen? – ist 'illegale Pornographie ein gesamtgesellschaftliches Problem? – TÄTER benötigt.)
    * Zum anderen bemängeln die Autoren selber, dass es in diesem Bereich so gut wie keine Forschung gibt.
    Ich fände es durchaus nützlich, wenn dieses Gebiet stärker beforscht wird. Allerdings halte ich es noch für viel zu früh, um darüber abschließende Urteile zu fällen (und diese dann wohl möglich auch in Gesetzen fest zu gießen).
    Wir haben doch schon Gesetze – die Regeln was man nicht darf – oder versteh ich was nicht?

  20. Randalf meinte am

    <- Richtig. Wir brauchen also erstmal um eine entsprechende, fehlerbereinigte, blablubb Studie zu erhalten erstmal mehr knackis (die mitmachen? – ist 'illegale Pornographie ein gesamtgesellschaftliches Problem? – TÄTER benötigt.)

    In den USA und in Japan sind solche Schriften im Gegensatz zu Deutschland soweit ich weiß nicht strafbar (wobei es in den USA nochmal unterschiede zwischen den Bundesländern gibt). Dort wäre eine solche Studie daher wohl wesentlich einfacher durchzuführen, da nicht alle Studienteilnehmer per se kriminell sind.

    Wir haben doch schon Gesetze – die Regeln was man nicht darf – oder versteh ich was nicht?

    Es geht darum, dass einige glauben, dass die Gesetze, die wir haben (also solche, die Zeichnungen und Schriften verbieten), zu scharf sind. Was glaubst du, was passiert, wenn du bei Twitter fragst: “Glaubt ihr, der Staat sollte bestimmte Texte und Bilder verbieten dürfen, die ihm nicht in den Kram passen”? Frag dann, ob der Staat Schriften mit Kinderpornografie oder Nazipropaganda verbieten soll, und du erhälst ein ganz anderes Bild. Es kommt sehr darauf an, von welcher Seite aus man dieses Thema betrachtet.

  21. Randalf meinte am

    Selbstkorrektur: “wobei es in den USA nochmal unterschiede zwischen den Bundesländern gibt” -> “wobei es in den USA nochmal unterschiede zwischen den Bundesländern geben mag”

  22. Glamypunk meinte am

    Was Eigensinn83 sagt. Und:

    Natürlich müssen sich die Piraten gerade um Themen wie diese kümmern, betreffen sie doch auch die Freiheit im Internet. Gerade mit Blick auf Mangas oder Vocaloid-Videos besteht jederzeit die Gefahr, dass hier ein Gericht mal wieder frei dreht und versucht, neue Sperren/Überwachungen einzubauen.

    Insofern hat Lisa vollkommen recht.

    Ob man sich jeden Post von Möchtegern-Kinderschändern oder -Frauenmördern gefallen lassen muss im Netz, das ist allerdings auch die Frage.

  23. Stefan meinte am

    Ich finde die Forderung absolut sinnvoll und auch vernünftig begründet. Und sich selbst mit Blick auf potentielle Wählerstimmen den Mund verbieten ist nun wirklich der falsche Ansatz und absolut unpiratig.

    In diesem Sinne: Gut gemacht!

  24. Steffen meinte am

    Liebe Frau Collins,
    wenn Sie politische Verantwortung übernehmen wollen (was Sie mit Ihrer Kandidatur zum Ausdruck bringen) sollten Sie sich daran gewöhnen gesiezt zu werden und mit Ihrer Meinung stellvertretend für Ihre Partei zu stehen.
    Und auch wen ich Ihre Meinung teile, ist es taktisch eher unklug, das im BT- Wahlkampf zu diskutieren.

  25. Lama meinte am

    Was ist daran jetzt hier “bemerkenswert”? Das ist verdammt nochmal Forderung der gesamten Partei!

  26. Lisa meinte am

    Lieber Steffen,
    ich werde mich niemals daran gewöhnen, gesiezt zu werden und weiterhin auf das “Du” bestehen ;-) Ich bin in die Politik gegangen, um nicht taktisch zu denken. Ich will nicht wie die anderen Parteien taktisch überlegt handeln wenn Wahlkampf ist und mein wahres Gesicht zu zeigen wenn ich gewählt bin. Ich will ehrlich sein und meine Überzeugung ist es, dass Ehrlichkeit einen viel weiteren Weg geht. Auch im Wahlkampf.

  27. korbinian meinte am

    ich find’s richtig dass sich die piratenpartei für solche “randthemen” einsetzt und stimme lisa’s forderungen und ausführungen vollumfänglich zu :)

  28. Popocorn meinte am

    Frau Collins äußert sich “privat” befürwortend zur Legalisierung “fiktiver Kinderpornographie”, möchte also quasi, dass Masturbationsvorlagen zur Befriedigung pädophiler Neigungen ganz legal verbreitet werden dürfen. Sie möchte aber nicht politisch damit in Verbindung gebracht werden. Warum eigentlich nicht? Weil ihr wohl selbst bewusst ist: Wenn sich jemand aus der “echten” Politik so geäußert hätte, wäre diese Person politisch erledigt. Ich bin mir sicher, dass ihr genau das noch vor die Füße fallen wird. Glückwunsch, Frau Collins.

  29. Kong King meinte am

    Eigentlich ist die ganze Diskussion um fiktive KiPo doch absolut müßig. Ich meine ein Mord an einer realen Person ist selbstverständlich strafbar, aber niemand kommt auf die Idee deswegen Krimis verbieten zu wollen – fiktive Werke in denen Morde geschehen. Das gleiche gilt für so ziemlich jede andere Straftat auch.

    Lediglich in der “Pornoecke” gibt es Extrawürste mit fiktiver KiPo und Anscheins-KiPo und so nem Quark. Letztere entspricht bei meinem Beispiel oben vermutlich einem Theaterstück, das einen Mord zeigt.

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  31. Lisa meinte am

    @Popcorn: Klar möchte ich politisch damit in Verbindung gebracht werden. Ich stehe zu meinen Aussagen, vollumfänglich.

    Trotzdem möchte ich nicht, dass die Piratenpartei damit in Verbindung gebracht wird, denn es sind meine Aussagen, nicht die der gesamten Partei.

    Vielleicht verstehst du es jetzt auch noch irgendwann :-)

  32. Paternoster meinte am

    So früh, eigentlich hätte ich mit Dir, Lisa, erst kurz vor der BTW gerechnet. Finde ich toll, deinen wertvollen Beitrag, zum Erfolg der Piratenpolitik schon heute zur Kenntnis zu nehmen. Weiter so und wenn dir weitere Themen, vielleicht Tanzverbot an Karfreitag oder so, wichtig genug sind um die basisdemokratische PP voranzubringen – lass die Welt an deiner Pubertät teilhaben. Bitte!

  33. CharredC meinte am

    Was mir bei dem Ganzen fehlt ist eine saubere wissenschaftliche Unterfütterung der Position.
    Nachdem die Katharsis-These ala Freud vermutlich unwahr ist und wiederholtes Ausleben potentiell dysfunktionaler Verhaltensweisen zu einer Gewöhnung und stärkeren Tendenz dazu führt, stellt sich für mich die Frage, ob Dinge wie Lolicon/Shotacon ernsten Gewissens als Ersatzbefriedigung dienen können.
    Zumal auch bei anderen stark psychologisch getriebenen Handlungen wie Serienmord lange Phasen der Phantasie darüber den eigentlichen Taten vorauszugehen scheinen.
    Klingt für mich so in dieser Hinsicht einfach nicht besonders plausibel.

  34. Stefan meinte am

    Lisa, ich bewundere das Beharren auf Dein Thema. Auch wenn ich so gar nicht Deiner Meinung bin: Integrität will ich Dir nicht absprechen.

  35. Horst meinte am

    Nun, da sie (Lisa) eine Kandidatin ist, macht es in ihrem Wahlkreis öffentlich. Es wird ihr schaden oder nutzen. Sollte es tatsächlich strafbar sein, seine Meinung frei zu äußern, klagt es an.
    Kandidaten sagen auch was sie meinen. Ein Vater mehrerer Kinder.

  36. Stefan meinte am

    @Popocorn
    > Sie möchte aber nicht politisch damit in Verbindung gebracht werden.
    Wie kommst du darauf? Ihr Kommentar oben ist doch eindeutig: Es ist ihre Meinung, natürlich auch politisch. Sie verwehrt sich lediglich dagegen es deshalb auch gleich zur Meinung der Partei zu machen. Ohne Parteitagsbeschluß ist das ohnehin schwierig.

  37. Sikarus meinte am

    Verstehe da was nicht! Wie geht denn das, “fiktive Kinderpornographie”? Mit Photoshop oder wie?

  38. Popocorn meinte am

    @Stefan: Wenn jemand sagt “Ich bin für gezeichnete Kinderpornos”, dann ist das seine Position. Wenn jemand sagt “Ich bin für gezeichnete Kinderpornos, aber ich spreche nicht für die Gesamtheit der Piraten”, dann ist das eine Relativierung und für mich auch eine politische Distanzierung. Natürlich ist es klar, dass man nie für die Gesamtheit der Piraten sprechen kann, aber warum genau erwähnt man genau das explizit, in diesen Kommentaren sogar mehrmals? Na, warum wohl? ;)

  39. Tolomir meinte am

    Problematisch an der Verwendung dieser Begriffe ist das Kopfkino der Leser.
    Würde ich ganz schnell sein lassen und von Mangas reden. Halt eben etwas was man in etwa Nachvollziehen kann und was offensichtlich harmlos bzw. So abstrakt ist, das man nicht in eine falsche Ecke gestoßen werden kann.
    Immer überlegen ab wann die Bildzeitung eine Artikel draußen mache würde, weil dann steckten in einer Schublade und kommt nie mehr raus.

  40. Lisa meinte am

    @Sikarius: Es geht um Animationen, Zeichnungen und auch Texte. Vielleicht einfach mal den Blogpost von mir lesen ;) Im Original, nicht nur den Auszug hier^^

    @Popcorn: Ich betone das deswegen, weil in unserer Gesellschaft oft aus “Der Stoiber sagt…” ein “Die CSU sagt…” wird und eben auch aus “Lisa sagt…” ein “Die Piraten sagen…”. Das tun die Piraten aber nicht und deswegen betone ich, dass es sich hier um meine persönliche Meinung handelt. Andere Piraten stimmen mir vielleicht zu, vielleicht aber auch nicht.

  41. bremen meinte am

    Diese ganze Aufregung ist blödsinnig. Wenn man sich das ganze nicht theoretisch, sondern am konkreten Fall ansieht, kann mir doch niemand sagen, dass wir solche Strafverfolgungen auch in Deutschland wollen, oder?

    http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-18430725

  42. L0li meinte am

    Ich halte die legalisierung fiktiver Kinderpornographie shon längst für überfällig. In Japan ist es ja schließlich auch legal und dort gibt es auch nicht mehr Übergriffe gegen reale Kinder als anderswo.

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