Lawblogger Udo Vetter will 2013 für den Bundestag kandidieren

Im Spiegel äußert sich Lawblogger Udo Vetter zu seinen Plänen, 2013 für die Piraten für den Bundestag zu kandidieren:

Er ist erfolgreicher Anwalt, Bürgerrechtler und beliebter Blogger: Jetzt will der Düsseldorfer Rechtsanwalt Udo Vetter für die Piraten in den Bundestag einziehen. Der kriselnden Partei könnte der ebenso bekannte wie kluge Kopf gut tun.

[…]

Zuviel Prominenz dürfen die neuen Hoffnungsträger nach Piratenlogik aber auch nicht mitbringen: In Brandenburg wurde fest mit einer Spitzenkandidatur der populären Ex-Grünen Anke Domscheit-Berg gerechnet. Der erste Listenplatz blieb ihr am Ende trotzdem verwehrt.

Udo Vetter macht sich daher auch keine Illusionen über den Berliner Politbetrieb. “Mir ist schon klar, dass das ein Haifischbecken ist”, sagt er und fügt hinzu. “Aber wenn sie 18 Jahre lang Strafverteidiger waren, werden Sie im Bundestag bestimmt auch keine Magengeschwüre mehr kriegen.”

Julia Schramm merkt dazu an:

[Update]

Natürlich Udo und nicht Ulrich.


Kommentare

6 Kommentare zu Lawblogger Udo Vetter will 2013 für den Bundestag kandidieren

  1. Palmenfacierer meinte am

    Juhu! Endlich ein Jurist. Wenn die Piratenpartei wirklich etwas ändern will, muß sie mehr Juristen in den Bundestag befördern, dort sind nämlich nur 30% aller Abgeordneten von Beruf Jurist.

  2. Kaputnik meinte am

    Oh,
    die ARAG Rechtsschutzversicherung will also Mitglied des Bundestag werden? Viel Erfolg Lobby

  3. boahey meinte am

    @Kaputnik: nur weil die anderen parteien soviele juristen in ihren reihen hat,dürfen die piraten keinen haben?!sau doofe argumentation,finde ich,sorry.wen sollen denn die piraten z.b. in nen innenausschuss schocken? ne kindergärtnerin? nen bioladen-besitzer?nen ponader? leute wie vetter werden gebraucht be den piraten.dass vetter nicht bei allen beliebt ist,ist klar.auch ich finde nicht alles gut was er macht/sagt,aber er ist ne bereicherung für die piraten.

  4. Jens meinte am

    Das, was Julia da wieder von sich gibt, ist entweder ziemlich beschränkter Stuss oder eine Masche. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sie bis heute nicht merkt, warum sie den Shitstorm erleben musste (nicht, dass das an sich eine akzeptable Form der Auseinandersetzung wäre).

  5. Georg meinte am

    @Palmenfacierer, Kaputnik: Ja, Männer und Frauen gleich behandeln, junge Piraten und ältere, aber allein aufgrund des Berufes wird jemand als schlechter eingestuft? Kann ich überhaupt nicht verstehen. Es sollen die besten Politiker antreten, nicht die mit dem nettesten Beruf. Das ein Vorstand eines Tabakkonzerns in einer “AK Nichtraucher” nix zu suchen hätte ist klar, aber die Bundestagskandidatur sollte jedem offen stehen.

    Ich finde gut das Hr.Vetter kandidiert. Er ist keiner dieser Abmahnhaie und kann den Piraten auch mal die fachmännische Sicht auf Rechtsfragen näher bringen.

  6. Gaston meinte am

    @ Jens

    Hier sieht man doch das Paradoxe der Piraten. Ist etwas so wie man es selbst will, spricht man von “Schwarmintelligenz”. Ist es einem nicht so enehm, dann spricht amn einfach von Shitstorm. Die Schramm hat das beste Beispiel selbst gegeben, in dem Sie die “Schwarmintelligenz” als “Mob” bezeichnet hat.

    Aber zu Udo Vetter.
    Jemand der zum einen einen Kooperationsvertrag mit der ARAG abschließt und so diese Werbung getarnt als “Artikel” bei Ihm im Blog absondern können (man schaue sich nur den ersten “Gastartikel” an. Es ist einfach der Abdruck einer Presseerklärung mit einem hübschen Logo und einem Link auf die eigene Seite). Dann für eine braune Gruppe gegen das Verbot vorzugehen (Wohlgemerkt kein “Strafprozess”, bei dem ich pers. andere Wertmaßstäbe ansetzten würde).Auf der anderen Seite inzwischen Artikel, die nichts mit den tatsächlichen Geschehnisse zu tun haben, die aber trotz mehrfacher Hinweise nicht entsprechend berichtigt werden.
    Wie war die Frage noch? Udo Vetter, die Schramm im Anwaltskittel (alles Mitnehmen was geht)? Oder sogar inzw. ein (rechter) Szeneanwalt?
    Beides ist ja wohl inzw. Grundvoraussetzung für einen Posten bei den Piraten.

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