Monatsarchiv: Oktober 2012

Christopher Lauer: "Themen statt Köpfe" ist eine "Lebenslüge"

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Der preisgekrönte Troll Christopher Lauer hat in einem Interview ein paar Fehlannahmen klargestellt. Unter anderem äußert er sich zur “Themen statt Köpfe”-Diskussion so: Das Motto der Piraten lautet „Themen statt Köpfe“. Ist das nicht naiv? Lauer: Das Motto halte ich für eine Lebenslüge der Piratenpartei. Es wurde entwickelt, als viele Menschen der Partei beitraten und man nicht wusste, wie eine Hierarchie aussehen könnte.

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Die Causa Winkler Saga geht weiter: Der Pirat, der keiner ist oder war oder gewesen sein wurde

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Neuigkeiten in der epischen Causa Winkler: Dem für die Duisburger Piraten ungemütlichen Andreas Winkler wurde jetzt mitgeteilt, dass er gar kein Pirat ist: In einer formlosen E-Mail an Winkler, die der NRZ vorliegt, teilt NRW-Generalsekretär Carsten Trojahn ihm mit, dass er kein Mitglied der Piratenpartei Deutschland ist und auch niemals eines war. Falsche Angaben Noch vor Wochen hatte die Partei eine andere Auffassung vertreten. Grund für den Sinneswandel ist offenbar die Überprüfung des Beitrittsformulars: „Die uns gegenüber gemachten Angaben auf Deinem Mitgliedsantrag stimmten nicht mit den tatsächlichen Angaben überein.“ Gemeint ist die Duisburger Anschrift auf besagtem Antrag: Winkler lebt zwar mit Ehefrau in Duisburg und im Sauerland, ist aber nur im irischen Dublin gemeldet. Der setzt sich zwar zur Wehr, hatte ja aber eh mitgeteilt, dass es ihn nach Köln ziehe, wo “die Piraten liberaler, toleranter und nicht so kommunistisch wie in Duisburg” sind.

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Hat das #refugeecamp darum gebeten, die Aktion #tits4humanrights nicht stattfinden zu lassen?

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Es wurden gestern keine Brüste gezeigt am Brandenburger Tor. Statt dessen wurde das Verhalten der Presse problematisiert, die nur bei Ankündigung nackter Tatsachen auftauchen. Die Aktion bleibt dennoch umstritten. Nun wird im Freitag ein Beteiligter wie folgt zitiert: Houmer, ein junger Mann mit Fellmütze, widerspricht. Das Camp habe die Mitglieder der Piraten gebeten, die Aktion nicht wie angekündigt durchzuführen. Die Aufmerksamkeit solle auf ihren Forderungen liegen. Und nicht auf einem inszenierten Skandal auf der parteipolitischen Bühne. [Update] Zur Klarstellung: Die Frage ist, wie das Zitat gemeint ist. Nach Aussage der Piraten war die Aktion abgesprochen und von vornherein intern kommuniziert, dass sie ein Fake wird. Hier wird aber von einem “inszenierten Skandal” gesprochen – also wirkt es so, als wollte man auch das nicht.   [Update #2] Mir wurde aus einer vertrauenswürdigen Quelle versichert, dass sich die Flüchtlinge im Plenum einig waren, die Aktion stattfinden zu lassen.

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"Ist Ponader noch im Amt" wird zu "Ist Johannes Ponader wieder im Arbeitsamt?"

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Es war nur eine Frage der Zeit, bis jemand eine “Ist Ponader noch im Amt?”-Single-Serving-Site aufsetzt. Diesmal wird noch eins oben draufgesetzt, indem gefragt wird: istponaderimamt.de – als Kurzform für “Ist Johannes Ponader wieder im Arbeitsamt?”. Die Seite wird von David Kriesel betrieben, der bereits den gefakten FAZ-Artikel zu Ponader veröffentlicht hat.

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Fan-Fiction zu @johannesponader – gefakter FAZ-Artikel »Mein Rücktritt vom Rücktritt vom Amt«

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Im Blog von D. Kriesel wurde ein recht aufwändig produzierter Fake-FAZ-Artikel “Mein Rücktritt vom Rücktritt vom Amt” veröffentlicht, der wiederum Ponaders Text “Ich gehe: Mein Rücktritt vom Amt” persifliert. Es empfiehlt sich der Empfehlung des Autors Folge zu leisten und den Artikel nicht im Blog sondern im “Screenshot” zu lesen.

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#tits4humanrights – Nackte Tatsachen am #refugeecamp hilfreich, peinlich oder Medienhack?

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In Berlin protestieren Flüchtlingscamps am Oranienplatz und Brandenburger Tor. Wegen mangelnder Presse-Aufmerksamkeit, haben Anke Domscheit-Berg, Julia Schramm, Laura Dornheim und Anne Helm angekündigt, sich heute 13 Uhr unter dem Stichwort #tits4humanrights zu entblößen: Damit Medien nicht mehr wegsehen: Unsere #tits4humanrights @anked @seeroiberjenny @laprintemps ich ua Mo 13 Uhr #refugeecamp #berlin — schwarzblond (@schwarzblond) October 28, 2012 Das ganze wird ambivalent – in jeder Hinsicht – diskutiert: Enttäuschung über Presse: Ich finds ziemlich traurig, dass @schwarzblond und co erst ihre Brüste rausholen müssen, damit der Boulevard über #refugeecamp berichtet. — Christopher Lauer (@Schmidtlepp) Oktober 28, 2012 Fassungslosigkeit über das Vorhaben: Mom, jetzt zeigen die Titten, die sich sonst wegen jeder kleinen scheisse über Sexismus echauffieren? #verkehrteWelt #tits4humanrights — Nils van Bruuk (@Nils_van_Bruuk) October 29, 2012 Erweiterungsersuchen: Wie wärs zusätzlich zu #tits4humanrights noch #dicks4humanrights einzuführen? So dass sich nicht nur die Damen entblößen müssen. — Elena (@Hirn_Sieb) October 29, 2012 Hoffnung auf einen “Medienhack”: Ich hoffe ja inständig, dass #tits4humanrights nur ein Medienhack ist um möglichst viel Presse und Passanten zum #refugeecamp zu bekommen. — Jan (@janinmty) October 29, 2012 Es wurde ein offizielles Blog aufgesetzt, dass in nächster Zeit aktualisiert werden soll.

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Nachlese: BILDblog über Diskussion von "Mein Kampf" als Schullektüre

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Das BILDblog greift die Diskussion um den Vorschlag von Carsten Schulz zur Einführung von “Mein Kampf” als Schullektüre auf und vergleicht sie mit der (Nicht-)Diskussion einer ähnlichen bayerischen Initiative.

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Diskussion und Sexismus-Vorwürfe nach der Wahl von @anked auf den 2. Listenplatz

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Gestern wurden in Brandenburg die Kandidaten für die Liste zur Bundestagswahl 2013 gewählt. Etwas überraschend ist auf dem ersten Platz nicht Anke Domscheit-Berg gelandet, sondern der eher unbekannte Veit Göritz. Marina Weisband twitterte dazu: Das mit @anked war jetzt ein herber Verlust. Wir brauchen Leute, die länger mit der Materie gearbeitet haben. — Marina Weisband (@Afelia) Oktober 27, 2012 Sixtus: Wisst Ihr, was Sexismus ist, #Piraten? Eine intelligente, kompetente und eloquente Frau auf einen chancenlosen Listenplatz zu wählen. — Mario Sixtus (@sixtus) Oktober 27, 2012 Fefe stellt fest: Wollt ihr wissen, wieso ich so wenig Mitleid mit den Piraten habe? Wieso ich denen den Absturz so richtig gönne? Wegen sowas hier. Die tun lieber einen Apparatschik, von dem noch nie jemals jemand gehört hat, auf Listenplatz 1 in Berlin/Brandenburg, als Anke Domscheit-Berg, die landesweit durch ihre Arbeit aufgefallen ist, wenn nicht gar noch großflächiger. Auf Platz 1 ist Veit Göritz. Na klingelt’s bei dem Namen? Nein, tut es nicht. Mal gucken, wie gut der sich mit Privatsphäre auskennt und was der so von sich auf Facebook verrät. Oh, steht auf Gothik und Schwertkampf und Mittelalter und Nachspielen von historischen Schlachten. GENAU DER RICHTIGE für eine moderne Friedens- und Datenschutz-Partei! Ja super, liebe Piraten, ganz toll. Genau wie wenn die CDU Fähigkeiten ignoriert und einen Parteisoldaten aufstellt. Schon bei denen kann das keiner leiden. Naja, bedauerliches Missverständnis, denkt sich jetzt der eine oder andere. Der wird schon wissen, was er tut. Der kann bestimmt gut mit normalen Bürgern kommunizieren, wenn er schon nicht seriös aussieht, dann tritt er vielleicht seriös auf. Hier ist sein Twitter-Avatar. Noch Fragen, Kientzle? Nein, Hauser. Update: Nur der Vollständigkeit halber sei die Frage in den Raum gestellt, ob jemandem eine andere Erklärung als Sexismus einfällt. In der Aktiven-Mailingliste wird auf diskutiert… Ich habe deshalb Ankes Tweets … Weiterlesen

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»Als stummer Protest fährt Kleyer nicht mehr mit der Piratenfahne am Fahrradrahmen herum«

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Neues von ganz weit draußen: Ralf Kleyer, Hemminger Ratsmitglied und Regionsabgeordneter, will für die Partei nicht in den Landtagswahlkampf ziehen. Er hat dafür einen Weg gefunden, subtil an die Öffentlichkeit heranzutreten: Als stummer Protest fährt Kleyer nicht mehr mit der Piratenfahne am Fahrradrahmen herum.

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»Es wird ein Platz frei: im Presseteam Bremen! Achtung: Kann Spuren von Rant enthalten!«

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Und da wir gerade in Bremen sind: Carolin Hinz, Generalsekretärin der Piratenpartei Bremen, hat die Nase voll und legt ihre Arbeit im Presseteam nieder: Subject: Es wird ein Platz frei: im Presseteam Bremen! Achtung: Kann Spuren von Rant enthalten! Hallo zusammen, hiermit verkünde ich meinen Rückzug aus dem Presseteam Bremen. Die Gründe hierfür liegen, zumindest für mich, auf der Hand: Es gibt derzeit offensichtlich von (einzelnen) Mitgliedern des Landesvorstandes keinerlei Interesse daran, das Presseteam in seiner Arbeit zu unterstützen. Vielmehr habe ich den Eindruck, dass dem Presseteam seit geraumer Zeit mit Misstrauen begegnet wird. Dies äußert sich u.a. in nicht bewilligten Anträgen zur Kostenübernahme zur Teilnahme am Bundespressetreffen und reicht bis hin zum Verweigern der simplen Infrastruktur in Form eines vollständigen E-Mail-Verteilers bzw. einer Mailingliste. Die Arbeit des Presseteams wird dadurch nicht nur behindert, sondern meiner Meinung nach regelrecht sabotiert. Ich habe mir das jetzt eine ganze Weile angesehen und trotzdem weitergemacht. Aber jetzt ist Schluss. Ich meine, ich habe mich ja schon daran gewöhnt, innerhalb des Vorstandes Dinge selbst in die Hand zu nehmen und Verantwortung zu übernehmen (OptOutDay, Antragskonferenz, …), aber es macht mir keinen Spaß hierbei Einzelkämpferin zu sein. Mal abgesehen davon, dass es wahnsinnig anstrengend ist, sich gefühlt um alles allein kümmern zu müssen. Gewählt wurde ich mal zum GenSek und in den Finanzrat. Da ist doch wohl ein wenig Unterstützung auf anderen Gebieten nicht zuviel verlangt. Wenn diese Unterstützung aber ausbleibt, muss ich zusehen, dass ich die Prioritäten auf diese beiden strukturell wichtigen Funktionen setze. Davon abgesehen gab es mal Zeiten, und die sind gar nicht so lange her, in denen ich tatsächlich einen Großteil meines Einkommens durch Pressearbeit bestritten habe. Die Auftragsarbeiten habe ich aber hinter der Mitarbeit im Presseteam zurückgestellt. Wenn wir jetzt an einem Punkt sind, an dem ich zusätzlich zu den … Weiterlesen

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